750 km Reichweite und ultraschnelles Laden: Erste Einblicke in die kommenden Renault Elektrofahrzeuge
750 km Reichweite und dazu ultraschnelles Laden klingen wie der Moment, wenn der perfekte Pizzateig plötzlich aufgeht. Renault hat jetzt erste, ziemlich konkrete Hinweise gegeben, wie die nächsten E-Modelle im Alltag entspannter werden sollen. Und ja, das Ganze riecht nach einem echten Sprung, nicht nur nach Kosmetik!
Im Mittelpunkt steht eine neue technische Basis namens RGEV Medium 2.0, vorgestellt rund um den Strategieplan „FutuREady“. Sie soll die kommenden elektrischen Nachfolger von Mégane und Scénic im Segment C tragen. Wer viel Langstrecke fährt, wird bei diesem Thema automatisch hellhörig, oder?
Spannend ist, dass Renault nicht nur über Zahlen redet, sondern über Tempo, Kosten und Software zugleich. Das wirkt wie ein Menü, bei dem nicht nur die Hauptspeise stimmt, sondern auch der Service. Und genau da wird es interessant.
Renault RGEV Medium 2.0: 800-Volt-Plattform für 750 km Reichweite und Schnellladen
Die Plattform ist trotz „Medium“ im Namen modular gedacht. Renault spricht von einer Spanne von B+ bis D, also von kompakteren Autos bis zu richtig großen Konzepten. Praktisch heißt das, die Technik kann unter Limousine, Van oder SUV liegen.
Der Knackpunkt ist die 800-Volt-Architektur. Damit werden hohe Ladeleistungen realistischer, die Pause am HPC wirkt weniger wie Pflichtprogramm. Renault nennt als Ausblick sogar 10 Minuten Schnellladen bis 2030, ohne sich schon auf Prozentwerte festnageln zu lassen.
Was dabei angenehm auffällt: Es geht nicht um Rekorde um jeden Preis. Renault setzt eher auf das Verhältnis von Reichweite zu Kosten, also auf eine Zahl, die im echten Leben schmeckt. Wie bei einer guten Margherita, nicht fünf Beläge, sondern perfekte Balance!
Bis zu 1400 km: Range-Extender als pragmatische Antwort auf Reichweitenangst
Für alle, die sich immer noch an Reichweitenangst festbeißen, kommt ein zweiter Ansatz. Die Plattform soll auch einen Reichweitenverlängerer erlauben, also einen kleinen Verbrenner, der Strom erzeugt und eine kleinere Batterie unterstützt. Renault stellt damit eine kombinierte Reichweite von bis zu 1400 km in Aussicht.
Das ist kein Zurück zur alten Welt, eher ein Sicherheitsnetz. Gerade wer oft quer durch Deutschland fährt, kennt diese Momente, wenn die Ladepunkte voll sind und der Zeitplan eng wird. Ein Range-Extender wirkt dann wie ein extra Schluck Espresso, nicht romantisch, aber effektiv!
Und ja, auch diese Lösung passt in die Zeit. Viele Hersteller suchen gerade nach Mischformen, bis das HPC-Netz überall wirklich so dicht ist wie man es auf Karten gern sieht. Der nächste Punkt ist deshalb die Batterie selbst.
Neue Renault Batterien: Cell-to-Body, 70% Packaging und zwei Chemie-Strategien
Renault spricht von einem stärkeren „Packaging“ der Batterie im Fahrzeug. Durch Cell-to-Body und rund 20 % weniger Teile soll die Integration effizienter werden. Genannt wird ein maximaler Füllgrad von 70 %, was nach mehr nutzbarem Raum und besserer Effizienz klingt.
Dazu kommt die Kompatibilität mit verschiedenen Zellformaten, also Pouch, prismatisch und Blade. Das ist wie in der Küche, wenn ein Rezept nicht nur mit einer Sorte Mehl funktioniert. Flexibilität schützt vor Engpässen und drückt am Ende oft den Preis.
Bei der Chemie setzt Renault auf zwei Linien. Einmal hochenergetische Varianten für Leistung und sehr große Reichweiten, und einmal bezahlbare Chemien für Standardversionen und kleinere Autos. Das Ziel wirkt klar: nicht nur Technik zeigen, sondern Stückzahlen schaffen.
400 Volt bei kleinen Modellen, 800 Volt bei den Großen: Ladezeiten als neue Messlatte
Renault ordnet die Spannungsebene nach Segmenten. A- und B-Fahrzeuge sollen bei 400 Volt bleiben, inklusive einer Perspektive von etwa 20 Minuten Ladezeit bis 2030. Für die größeren Fahrzeuge und die „High-Density“-Akkus geht es Richtung 800 Volt und eben diese angepeilten 10 Minuten.
Das ist nicht nur Technik-Sprech, das ist Alltag. Wer schon mal im Winter an der Ladesäule stand, weiß, dass „Herstellerangabe“ und Realität manchmal zwei verschiedene Gerichte sind. Renault setzt hier immerhin auf eine Architektur, die nach oben Luft hat, und das ist der entscheidende Nachgeschmack.
Wenn die Batterie sitzt, kommt die nächste Frage automatisch. Wie effizient ist der Antrieb, besonders bei Autobahntempo?
275 PS ohne Seltene Erden: Renault Motor der dritten Generation und 93% Autobahn-Effizienz
Renault arbeitet an einem Motor der dritten Generation mit wound-rotor, also ohne Seltene Erden. Genannt werden 275 PS, dazu Varianten als Frontantrieb und Heckantrieb. Für Fans von Fahrgefühl ist das kein Detail, das ist die Würze!
Besonders auffällig ist die versprochene Effizienz von 93 % auf der Autobahn. Genau dort, wo Reichweite oft schneller schmilzt als Mozzarella auf heißem Stein. Renault rechnet außerdem mit einem 20 % Kostenvorteil gegenüber der vorherigen Generation.
Das Zielbild dahinter ist eindeutig. Mehr Effizienz reduziert Batteriebedarf oder steigert Reichweite ohne riesige Akkupakete, beides hilft beim Preis. Und damit sind wir beim digitalen Teil, der inzwischen fast so wichtig ist wie der Antrieb selbst.
Software Defined Vehicle bei Renault: 90% Over-the-Air Updates, Google carOS und KI als nächster Schritt
Die Plattform ist als SDV ausgelegt, also Software Defined Vehicle. Renault sagt, 90 % der Funktionen sollen per Over-the-Air aktualisiert werden können. Das fühlt sich an wie ein Restaurant, das seine Karte regelmäßig verbessert, ohne dass die Küche umgebaut werden muss.
Als Betriebssystem ist ein erstes carOS angekündigt, gemeinsam mit Google auf Android-Basis. Navigation, Infotainment und Funktionen wachsen damit enger zusammen, und Updates können schneller in die Fläche. Das ist bequem, aber auch eine neue Erwartungshaltung: Das Auto soll „mitlernen“.
Renault geht noch einen Schritt weiter und spricht von AIDV, also Artificial Intelligence Defined Vehicle. Gemeint ist eine KI-Architektur, die nicht nur Menüs hübscher macht, sondern auch ADAS, Infotainment und sogar das Fahrwerk koordinieren kann. Klingt groß, aber genau dort wird künftig der Unterschied zwischen „fährt“ und „fühlt sich gut an“ gemacht.
Und dann ist da noch das Ziel, das alles zusammenhält. Renault peilt mit RGEV Medium 2.0 eine 40 % Kostenreduktion gegenüber der aktuellen E-Generation an. Wenn davon am Ende wirklich Preise profitieren, nicht nur Margen, dann wird aus Technik plötzlich echte Gemütlichkeit auf Rädern.
Clara verzaubert die Leser ihres Blogs mit einfühlsamen Geschichten und kreativen Einblicken in die Welt der Fantasie. Ihre Leidenschaft für Worte und Emotionen macht jeden Beitrag zu einer kleinen Reise ins Unbekannte.
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