Knackig frischer Kartoffelsalat mit Radieschen bringt Frühlingsglück
Sobald die ersten Radieschen wieder auf dem Markt auftauchen, ist für mich klar: Jetzt braucht es einen Kartoffelsalat, der leicht ist und trotzdem richtig Geschmack hat. Am liebsten mache ich ihn mit noch warmen Kartoffeln, damit sie das Dressing schön aufnehmen, und packe oben drauf ordentlich Grün. Knackig, frisch, mit einer kleinen Schärfe, genau so schmeckt für mich Frühling.
Zutaten
Zubereitung
- Kartoffeln garen. Die Kartoffeln gründlich waschen und in Salzwasser mit Schale je nach Größe 25, 35 Minuten weich kochen. Danach abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm pellen.
- Dressing anrühren. Heiße Gemüsebrühe mit Essig, Senf, Honig (oder Zucker), einer guten Prise Salz und etwas Pfeffer verrühren. Dann das Öl nach und nach in dünnem Strahl unterschlagen, bis alles harmonisch schmeckt.
- Kartoffeln schneiden und ziehen lassen. Die warmen Kartoffeln in Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Das Dressing darüber gießen, vorsichtig mischen und 15, 20 Minuten ziehen lassen, damit die Kartoffeln sich vollsaugen.
- Gemüse vorbereiten. Radieschen putzen und in feine Scheiben schneiden. Die Gurke nach Wunsch schälen, längs halbieren, entkernen und in Halbmonde schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, die Kräuter hacken.
- Alles zusammenbringen. Radieschen, Gurke, Frühlingszwiebeln und die Hälfte der Kräuter unter die Kartoffeln heben. Wenn du es gerne cremiger magst, ist jetzt der Moment für Joghurt oder Schmand.
- Abschmecken und servieren. Mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf einem Spritzer Essig feinjustieren. Zum Schluss die restlichen Kräuter darüberstreuen und den Salat am besten lauwarm oder bei Zimmertemperatur servieren.
Meine Tipps
1) Warm trifft Dressing: Schneide die Kartoffeln, solange sie noch warm sind. So nehmen sie die Brühe-Essig-Mischung besonders gut auf, und der Salat bleibt saftig, ohne in Mayo zu schwimmen.
2) Radieschen erst zum Schluss: Liegen sie zu lange im Dressing, verlieren sie etwas von ihrem Biss. Ich hebe sie deshalb kurz vor dem Servieren unter, oder streue einen Teil einfach oben drauf, damit es richtig knackig bleibt.
3) Mut zum Nachwürzen: Kartoffeln brauchen oft mehr Salz, als man denkt. Am besten nach der Ziehzeit noch einmal probieren und dann erst final salzen, pfeffern und mit Essig ausbalancieren.
Varianten
Mit Speck und Zwiebel: 100, 150 g Speckwürfel auslassen, 1 kleine Zwiebel darin glasig braten und zusammen mit dem warmen Fett ins Dressing geben. Das macht den Salat herzhafter, ohne den Frühlingscharakter zu verlieren.
Mit Apfel und Meerrettich: 1 säuerlichen Apfel in feine Stifte schneiden und 1, 2 TL frisch geriebenen Meerrettich (oder aus dem Glas) ins Dressing rühren. Passt besonders gut zu Fisch.
Grün, grüner, am grünsten: Eine Handvoll Erbsen (kurz blanchiert) oder fein geschnittenen jungen Spinat unterheben. Sie bringen Farbe und machen den Salat noch frischer.
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