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Unkraut ade: Diese Stauden, im März gepflanzt, verwandeln Ihren Garten in ein blühendes Paradies

By Clara Viebig , on 24 März 2026 à 12:34 - 4 minutes to read
Unkraut ade: Diese Stauden, im März gepflanzt, verwandeln Ihren Garten in ein blühendes Paradies

Kaum hat der Frühling Einzug gehalten, verbringen viele Gartenfreunde ihre Wochenenden damit, immer wieder grüne Unkrautbüschel mühsam auszureißen. Doch es gibt eine effektivere Methode, um das lästige Jäten zu reduzieren und den Garten dauerhaft in ein blühendes Paradies zu verwandeln.

Warum Unkraut trotz regelmäßigem Jäten immer wiederkehrt

Unter der Erde verbirgt sich eine Art “Samenbank”, die bei Licht und Feuchtigkeit aktiviert wird und neues Unkraut sprießen lässt. Wenn der Boden bearbeitet oder neue Flächen freigelegt werden, wird dieses Samenreservoir in Bewegung gesetzt – und der Aufwand beginnt von vorne. Viele ziehen einfach alle Pflanzen radikal aus dem Boden, ohne zwischen Unkraut und erwünschten Pflanzen zu unterscheiden.

Alison Arnold, Gartenexpertin aus North Carolina, erklärt gegenüber AOL, dass viele Gärtner oft gar nicht genau wissen, was Unkraut ist und wie man es am besten bekämpft. Die genaue Identifikation ist wichtig, um gezielt vorgehen zu können. Denn je nachdem, ob einjährige oder mehrjährige Unkräuter wachsen, unterscheiden sich auch die Strategien.

Charlie Nardozzi, Radiomoderator der Sendung All Things Gardening, empfiehlt bei einjährigen Unkräutern wie Vogelmiere oder Portulak, die Pflanzen mit einer scharfen Hacke direkt am Boden abzuschneiden. Dabei sollte man nicht zu tief graben, um nicht noch mehr Samen an die Oberfläche zu bringen. Bei mehrjährigen Pflanzen wie Löwenzahn wartet man lieber auf feuchten Boden und zieht die Wurzeln so tief wie möglich heraus, um Neubildungen zu verhindern. Kathy Purdy von ColdClimateGardening.com warnt zudem, dass das zu späte Ausreißen von jungen Gehölzen später tiefes Graben erfordert, denn unvollständige Wurzelentfernung lässt sie wieder austreiben.

Lebender Mulch: farbenfrohe Stauden als wirksame Unkrautbarriere

Viele Hobbygärtner ersetzen kahle Erdstellen deshalb mit dauerhaftem Pflanzenbewuchs. Mehrjährige Bodendecker unterdrücken Unkraut, indem sie den Boden bedecken, das Licht für Samen blockieren und die Feuchtigkeit im Erdreich bewahren. Besonders beliebt ist die Brunnera macrophylla, auch kaukasisches Vergissmeinnicht genannt.

Tim Ingram vom YouTube-Kanal Middle Sized Garden lobt sie als den besten Bodendecker im Frühling. Seine robuste Art sät sich frei aus, blüht über Monate hinweg und zeigt ihre kleinen blauen Blüten von Mitte März bis Mitte Mai. Gartenexperten heben hervor, dass sie schattige Flächen in leuchtende, blaue Teppiche verwandelt.

Im März pflanzen: Der Startschuss für lebenden Mulch

Im März, wenn der Boden nicht mehr nass ist, findet ein letztes Jäten statt, gefolgt von einer leichten Lockerung der Oberfläche und einer Gabe Kompost. Wichtig ist, die Erde nur oberflächlich zu bearbeiten, damit der Samenstock nicht aktiviert wird.

Die Pflanzen werden dicht gesetzt, damit ihre Blätter schnell zusammenwachsen. Im ersten Jahr reicht es, gelegentlich zu gießen und einzelne Unkräuter zu entfernen. Sobald die Stauden verbunden sind, übernimmt der lebende Mulch die Arbeit und schafft einen dauerhaften Blütenteppich an Stellen, wo man früher oft auf den Knien arbeitete.

So verwandelt sich der Garten in einen bunten Rückzugsort, der dank der richtigen Staudenbepflanzung im März ganz ohne ständiges Jäten auskommt.

Clara verzaubert die Leser ihres Blogs mit einfühlsamen Geschichten und kreativen Einblicken in die Welt der Fantasie. Ihre Leidenschaft für Worte und Emotionen macht jeden Beitrag zu einer kleinen Reise ins Unbekannte.

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