Ich genieße die samtige Kartoffelsuppe besonders im Frühling.
Sobald im Frühling die ersten Kräuter wieder richtig duften, landet bei mir fast automatisch eine Kartoffelsuppe auf dem Herd. Ich mag sie am liebsten so, dass sie nicht schwer im Magen liegt, aber trotzdem schön cremig ist. Diese Version koche ich ständig: mild und rund, mit Lauch, einer Prise Muskat – und zum Schluss bekommt sie mit Schnittlauch und einem Spritzer Zitrone genau den frischen Kick, den ich im Frühjahr liebe.
Zutaten
- 800 g mehligkochende Kartoffeln
- 1 große Zwiebel
- 1 Stange Lauch (Porree)
- 2 Möhren
- 2 EL Butter (oder 2 EL Rapsöl)
- 900 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Sahne (oder Kochsahne)
- 1 Lorbeerblatt
- 1 Prise Muskat, frisch gerieben
- Salz und schwarzer Pfeffer
- 1–2 TL Zitronensaft (nach Geschmack)
- 1 Bund Schnittlauch
- Optional zum Servieren: 4 Scheiben Bauernbrot, etwas Butter; oder Croûtons
Zubereitung
- Gemüse vorbereiten: Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel fein würfeln. Lauch längs halbieren, gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Möhren schälen und in Scheiben schneiden.
- Ansatz kochen: Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebel und Lauch 5–6 Minuten glasig anschwitzen – ich achte darauf, dass da nichts bräunt, weil die Suppe sonst schnell „rösteriger“ wird, als ich es hier möchte.
- Möhren und Kartoffeln dazu: Möhren kurz mit anschwitzen (ca. 2 Minuten), dann Kartoffeln einrühren. Mit Gemüsebrühe aufgießen, Lorbeerblatt dazugeben.
- Sanft köcheln: Aufkochen, dann bei kleiner bis mittlerer Hitze 20–25 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln wirklich weich sind. Wenn du mit dem Löffel einmal dagegenstupst und sie fast zerfallen, passt’s.
- Pürieren: Lorbeerblatt entfernen. Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. (Wenn sie zu dick ist: schluckweise Brühe oder Wasser zugeben.)
- Cremig abschmecken: Sahne einrühren und die Suppe 3–5 Minuten leise ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Zum Schluss mit Zitronensaft abschmecken – bei mir sind’s meistens eher 2 TL, weil ich diesen frischen Kontrast einfach mag.
- Servieren: Schnittlauch in Röllchen schneiden und großzügig über die Suppe streuen. Mit Bauernbrot oder Croûtons servieren.
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1) Für echte Cremigkeit ohne Mehl: Nimm mehligkochende Kartoffeln und püriere die Suppe wirklich fein – das bindet ganz natürlich.
2) Lauch immer gründlich waschen: Zwischen den Schichten steckt oft Sand. Halbieren, auffächern, unter fließendem Wasser spülen – das lohnt sich (ich hab’s einmal nicht gründlich genug gemacht, seitdem bin ich da pingelig).
3) Zitrone erst am Ende: Säure nach dem Pürieren und Erwärmen zugeben. So bleibt der Geschmack frisch und die Suppe wirkt nicht „spitz“.
Varianten
• Mit Bärlauch: Eine Handvoll Bärlauch grob schneiden und ganz am Ende in die heiße (nicht mehr kochende) Suppe pürieren – herrlich grün und aromatisch.
• Mit Erbsen und Minze: 200 g TK-Erbsen in den letzten 5 Minuten mitgaren, dann pürieren. Mit ein paar fein gehackten Minzblättern servieren.
• Deftig-frühlingshaft: 150 g gewürfelten Speck auslassen, Zwiebel und Lauch im Speckfett anschwitzen und am Schluss etwas Speck als Topping darübergeben.
Clara verzaubert die Leser ihres Blogs mit einfühlsamen Geschichten und kreativen Einblicken in die Welt der Fantasie. Ihre Leidenschaft für Worte und Emotionen macht jeden Beitrag zu einer kleinen Reise ins Unbekannte.
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