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Meine erste Spargelcremesuppe im Frühling war wunderbar zart und cremig

By Clara Viebig , on 20 März 2026 à 00:04 - 8 minutes to read
Meine erste Spargelcremesuppe im Frühling war wunderbar zart und cremig

Der erste Spargel im Frühling ist für mich jedes Jahr ein kleines Ritual. Als ich diese Spargelcremesuppe zum ersten Mal gekocht habe, hat mich überrascht, wie zart und rund sie wird, wenn der Spargelfond einfach ein bisschen Zeit bekommt. Seitdem gehört sie fest zu meinen März- und Aprilabenden, warm, cremig und mit diesem leisen Geschmack nach Frühling.

Zutaten

⏱️
Vorbereitung20 min
🍳
Kochen45 min
Gesamt65 min
🔥
Kalorien450 kcal
👥
Portionen4 Personen
Zutaten
4
🥬
weißer Spargel1 kg
🧅
mittelgroße Zwiebel1
🥬
kleine Knoblauchzehe (optional)1
🧈
EL Butter2
🥬
EL neutrales Öl1
🍬
TL Zucker1
🧂
1, 1,5 TL Salz (nach Geschmack)
🥬
Prise frisch geriebene Muskatnuss1
🧂
Prise weißer Pfeffer1
🥬
EL Zitronensaft (oder nach Geschmack)1
🥬
Wasser800 ml
🥛
Milch250 ml
🥛
Sahne150 ml
🍞
EL Mehl2
🥬
Eigelb (optional, für Extra-Cremigkeit)1
🥬
2, 3 EL Schnittlauch, fein geschnitten

Zubereitung

  1. Spargel vorbereiten: Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Schalen und Enden nicht wegwerfen, daraus kochst du gleich den Fond.
  2. Fond kochen: Schalen und Enden mit 800 ml Wasser, Zucker und 1 TL Salz in einen Topf geben. Aufkochen, dann 25, 30 Minuten bei kleiner Hitze leise köcheln lassen. Währenddessen die Spargelstangen in 2, 3 cm Stücke schneiden und die Spitzen separat beiseitelegen.
  3. Fond abseihen: Den Fond durch ein feines Sieb gießen und die Schalen dabei gut ausdrücken. Am Ende sollten etwa 650, 750 ml aromatische Flüssigkeit übrig bleiben.
  4. Ansatz anrösten: Zwiebel fein würfeln, Knoblauch (falls verwendet) fein hacken. Butter und Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin 3, 4 Minuten glasig anschwitzen.
  5. Mehlschwitze: Mehl einstreuen und unter Rühren 1 Minute anschwitzen, ohne dass es Farbe nimmt. So wird die Suppe später schön cremig, bleibt aber hell.
  6. Aufgießen: Nach und nach mit dem heißen Spargelfond aufgießen und dabei kräftig rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Milch dazugeben und alles einmal aufkochen lassen.
  7. Spargel garen: Zuerst die Spargelstücke (ohne Spitzen) in die Suppe geben und 12, 15 Minuten sanft köcheln, bis sie weich sind. Dann die Spitzen hinzufügen und weitere 4, 5 Minuten garen, bis sie gerade eben zart sind.
  8. Pürieren: Die Suppe fein pürieren. Wenn du sie besonders samtig haben möchtest, streich sie zusätzlich durch ein Sieb, das mache ich gern, wenn Besuch kommt.
  9. Verfeinern: Sahne einrühren und mit Muskat, weißem Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Optional: Eigelb mit 2, 3 EL heißer Suppe verrühren und dann in die nicht mehr kochende Suppe einrühren (nicht mehr sprudelnd kochen lassen, sonst flockt es).
  10. Anrichten: Mit Schnittlauch bestreuen und heiß servieren. Dazu passen frisches Brot oder ein kleines Butterbrötchen.

Meine Tipps

1) Schalenfond lohnt sich: Es klingt nach einem Extraschritt, aber genau der macht den Unterschied. Der Fond aus Schalen und Enden gibt der Suppe mehr Tiefe und sorgt dafür, dass sie wirklich nach Spargel schmeckt.

2) Zitronensaft erst zum Schluss: Ein Spritzer bringt Frische, aber zu früh kann er Milch und Sahne schneller aus dem Gleichgewicht bringen. Deshalb lieber am Ende abschmecken, und ruhig schluckweise herantasten.

3) Für samtige Textur: Erst fein pürieren und dann, wenn du magst, durch ein Sieb streichen. So verschwinden die letzten Fasern, besonders bei etwas kräftigerem Spargel.

Varianten

Mit grünem Spargel: Verwende 700 g grünen Spargel (unteres Drittel schälen, holzige Enden entfernen). Der Fond ist schneller fertig, und die Suppe wird aromatischer mit einem etwas „grüneren“ Geschmack.

Mit Kartoffel statt Mehlschwitze: 1 mehlig kochende Kartoffel (ca. 200 g) würfeln, zusammen mit den Spargelstücken garen und anschließend pürieren. Das macht die Suppe auf natürliche Weise cremig und wirkt etwas leichter.

Mit Räucherlachs oder Schinken: Dünne Streifen Räucherlachs oder knusprig gebratene Schinkenwürfel erst beim Servieren dazugeben. Das bringt Salz und Biss, ohne den Spargel zu überdecken.

Clara verzaubert die Leser ihres Blogs mit einfühlsamen Geschichten und kreativen Einblicken in die Welt der Fantasie. Ihre Leidenschaft für Worte und Emotionen macht jeden Beitrag zu einer kleinen Reise ins Unbekannte.

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